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+++ friends & FAVES +++ Philip Seiler von MONSIEUR UNIQUE

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Jeder Mensch hat es, zumindest eins. Sie tragen ein Stück unserer Geschichte in sich und erinnern uns an glückliche Momente, an einen bestimmten Geruch, an eine ganz bestimmte Atmosphäre, an ein Gefühl, an einen Freund. Lieblingsstücke.

Philip Seiler, Inhaber von MONSIEUR UNIQUE und Teil unseres wit & voi Freundeskreises, stellt euch heute seinen persönlichen Interior Fave vor..

Wieso und weshalb es sein absolutes Lieblingsstück ist, erfahrt ihr hier:

 

Philip Seiler, Inhaber von Monsieur Unique

Philip Seiler, Inhaber von Monsieur Unique


//  Was ist Dein absolutes Lieblingsstück?

Ich habe tatsächlich mehrere. Aber wenn ich mein momentanes absolutes Lieblingsstück benennen muss, dann ist es ein industrieller Aktenschrank mit vier Schubladen.


//  Was macht es so besonders, was macht es zu Deinem Fave? Beschreibe uns Dein Lieblingsstück mit all seinen Ecken und Kanten.

Der Schrank ist einzigartig und mindestens 60 Jahre alt. Und der raue industrielle Look schafft einen perfekten Kontrast zu meiner ansonsten eher skandinavisch geprägten Wohnungseinrichtung. Noch dazu ist er ein Platzwunder und man kann wunderbar Papierkram verstauen, den man nicht jeden Tag braucht.



 

Philips Lieblingsstück ist ein industrieller Aktenschrank aus der Tschechoslowakei

Philips Lieblingsstück ist ein industrieller Aktenschrank aus der Tschechoslowakei



 

//  Welche Geschichte kannst Du uns über es erzählen? Was müsste man dir bieten, damit du es hergibst?

Der Aktenschrank stammt aus der ehemaligen Tschechoslowakei. Das heißt: Er hat eine ganze kommunistische Ära überdauert und war zuletzt in einer Fabrik im Einsatz. Von dem Alter zeugt auch die einzigartige Patina, die bei der Restaurierung bewusst belassen wurde. Und zur zweiten Frage: Es haben bereits einige meiner Gäste nachgefragt. Aber der Schrank ist leider unverkäuflich.


 

Monsieur Unique_Berlin_witandvoi.jpg
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Und jetzt noch mal nachgehakt:


//  Was bedeutet Design für Dich und Dein Leben?

Sehr viel. Mittlerweile lebe ich es und beschäftige mich beruflich sehr viel mit dem Thema Möbeldesign, vor allem mit modernem Design der 1950er bis 1970er Jahre. Allein das ist schon sehr umfassend und fast wie eine Wissenschaft. Mein Ziel ist es, dann bei meinen Reisen durch Europa einzigartige und seltene Objekte aufzuspüren, die eine Geschichte erzählen.


//  Was macht Deinen ganz eignen Stil aus?

Ich denke, der eigene Stil ist ein Prozess, der sich ständig weiterentwickelt. Genauso ist es auch mit dem eigenen Zuhause. Mir war es wichtig, dass meine Wohnung meinen ganz individuellen Geschmack widerspiegelt, der sich vor allem zwischen Mid Century Design und Industriedesign bewegt. Und dieser Stil spielt dann natürlich auch in der Auswahl der Möbelstücke bei Monsieur Unique eine Hauptrolle. Aber selbst nach fünf Jahren in meiner Berliner Wohnung möchte ich immer wieder etwas verändern und es kommt fast jeden Monat ein neues, besonderes Möbelstück oder Accessoire dazu und löst dann auch hin und wieder ein anderes ab. Dadurch entwickelt sich auch der eigene Stil ständig weiter.


 

Der Showroom von Monsieur Unique in der Cotheniusstraße 3 in Berlin

Der Showroom von Monsieur Unique in der Cotheniusstraße 3 in Berlin




//  Wie viel Deines Unternehmens steckt in Deinem eigenen Zuhause?

Jede Menge. Denn es hat vor einigen Jahren alles als Hobby begonnen, als ich meine Wohnung nach und nach mit Fundstücken von Flohmärkten und aus dem Netz eingerichtet habe. Die Wohnung wurde dann immer enger und die Liebe zu alten Dingen immer größer, so dass irgendwann klar war: Ein eigener Showroom muss her.


//  Welchen Stil hast Du bis jetzt noch nie gelebt, aber würdest es zu gern?

Vor kurzem war ich in Marokko und war von der Baukunst und auch dem Einrichtungsstil begeistert. Von alten Riads über Mosaikfliesen bis hin zu Berberteppichen und Keramik - dort hat einfach alles Stil. Am Ende sind es nur ein paar Teller und Accessoires für die Küche geworden. Aber meine Wohnung könnte durchaus noch mehr orientalische Elemente vertragen.